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15. OHV Jugend-Cup 2017

Mannschaft sorgte beim Turnier um den OHV-Jugendcup für die beste Platzierung aus Sicht des Ausrichters

Der Aufwand hat sich wieder einmal gelohnt: Das jedenfalls sagt Jörg Schiefelbein, dritter Vorsitzender des OHV Aurich und Hauptorganisator des Handballturniers um den 15. Jugendcup, das am Wochenende in vier Auricher Sporthallen gespielt wurde. 33 Teams, die auf Bezirksebene und höher um Punkte spielen, hatten den Anspruch der Veranstalter, hochklassigen Handball zu bieten, erfüllt. Allen voran der TV Oyten in der Altersklasse der A-Jugend, der in der Bundesliga spielt.Es spricht für die Veranstalter, dass sich eine Mannschaft dieser Leistungsstärke zum Turnier anmeldet. „Und die übrigen Teams in dieser Altersklasse fanden es klasse, einmal gegen solch einen Gegner antreten zu dürfen“, sagte Schiefelbein. Klar, dass der TV Oyten eine Nummer für sich war und sich den Turniersieg sicherte.

Einen guten Eindruck hinterließ die Mannschaft der neu gebildeten JMSG MTV/OHV Aurich. Sie gewann das Spiel um Platz fünf deutlich gegen die HSG Delmenhorst. Als bester Torwart wurde der Schlussmann des TV Schiffddorf ausgezeichnet, als bester Spieler der Auricher Jannik Neumann.

B-Jugend des OHV schaffte die beste Platzierung

Die beste Platzierung im gesamten Turnier aus Auricher Sicht gelang der ersten B-Jugend des OHV. Sie schaffte es ins Finale, unterlag dort dem VfL Fredenbeck nach einem knappen Rückstand zur Halbzeit (4:6) am Ende 7:12. Mit Kai Mark Toma kam aber der beste Spieler aus ihren Reihen, der beste Torwart vom TvdH Oldenburg.

Bei der B-Jugend gab es den einzigen Schreckmoment des Turniers. Es passierte im Spiel zwischen der HSG Jever/Schortens und GIW Meerhandball. Im Bemühen, den Ball bei engem Körperkontakt nach einem Abpraller zu fangen, fiel der Meerhandball-Spieler so unglücklich, dass er mit Anzeichen auf eine schwerere Rückenverletzung von Fachkräften ins Krankenhaus gefahren wurde. Mit der Diagnose einer starken Prellung war er nach zwei Stunden zwar wieder zurück in der Halle. Nach dem Vorfall war für seine Mannschaftskameraden an ein Weiterspielen jedoch nicht zu denken. Das Team wurde damit aus der Wertung genommen.

Der VfL Horneburg war in der Altersklasse der C-Jugend konkurrenzlos. Die Mannschaft des OHV qualifizierte sich für das Halbfinale, verlor dort gegen die JSG Wilhelmshaven 10:19 und unterlag anschließend im Spiel um Platz drei mit 12:20 dem HC Bremen. Die Auricher bekamen in beiden Spielen schon einmal einen Vorgeschmack auf die Saison. Denn mit beiden Gegnern haben sie es auch in der Oberliga zu tun. Als bester Torwart wurde der Auricher Steffen Debelts ausgezeichnet. Der beste Spieler kam aus den Reihen des 

Turniersiegers VfL Horneburg.

Der TV Cloppenburg spielte in der C-Jugend außer Konkurrenz. Zwei Tage vor dem Turnier hatten die Cloppenburger ihre Teilnahme aus personellen Gründen eigentlich abgesagt. Die Auricher hatten sich um kurzfristigen Ersatz bemüht und von der JSG Wilhelmshaven eine Zusage erhalten, die eine zweite Mannschaft stellen konnte. Da anschließend aber die Cloppenburger, die ihre Mannschaft mit B-Jugendlichen komplettiert hatten, einen Rückzug vom Rückzug machten, baute Schiefelbein kurzerhand den Spielplan aus. Da die Cloppenburger jedoch keine altersgerechte Mannschaft stellen konnten, kamen sie nicht in die Wertung.

Bei der D-Jugend spielten sechs Mannschaften nach dem Modus jeder gegen jeden. Der OHV stellte zwei Mannschaften, die die Trainer Axel Hesse und Guido Dähn leistungsmäßig gleichstark zusammengestellt hatten. Sie belegten die Plätze vier und fünf und stellten mit Matthias Laubrock den besten Torwart des Turniers. Der beste Spieler kam aus der Mannschaft des Turniersiegers HSG Barnstorf/Diepholz.

Viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern

Schiefelbein bekam im Nachhinein viele positive Rückmeldungen von den Verantwortlichen der teilnehmenden Teams: „Viele haben uns um unsere Hallensituation beneidet.“ Dadurch wurde es möglich, Wartezeiten und Wege für die Teams kurz zu halten. Aber auch die Möglichkeit, sich in allen Hallen an einer Cafeteria zu stärken, kam gut an.

Abschlussprojekt meines Bundesfreiwilligendienstes

Am 18. Juni fand mein Abschlussprojekt zum Bundesfreiwilligendienst statt. Ich wollte gerne ein Projekt durchführen, welches vorher noch nicht stattgefunden hat. Wichtig dabei war mir, möglichst viele Vereinsmitglieder zu mobilisieren. Schnell kam mir der Gedanke, gemeinsam das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Abzeichen für bestimmte sportliche Leistungen, das vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen wird. Die Leistungen sind nach Altersstufen, Geschlecht und Leistungsklassen gestaffelt. Je nach erbrachter Leistung wird das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold verliehen.

 

Der OHV Aurich veranstaltet jedes Jahr zum Saisonabschluss ein Vereinsgrillen. Meine Planung ging dahin, mein Abschlussprojekt und das Grillen gemeinsam durchzuführen. Die Planung habe ich dann so in die Tat umgesetzt.

Die jeweiligen Mannschaften (von den Minis bis hin zu den Herren) wurden per Mail kontaktiert und nachdem relativ schnell klar war, dass 4 Ehrenamtliche Prüfer sich bereit erklärt haben das Sportabzeichen abzunehmen, stand den weiteren Planungen nichts mehr im Wege.

Der Sportplatz am Ellernfeld in Aurich war für uns reserviert und die ersten Anmeldungen kamen schneller als erwartet. Vorsichtshalber habe ich dann noch unseren Hallenwart gebeten, die anliegende Sporthalle zu reservieren, falls das Wetter nicht mitspielen sollte. Zum Glück war es zu Beginn des Projektes trocken und die Jungen und Mädchen konnten mit viel Spaß die unterschiedlichen Übungen im Bereich Kraft, Koordination und Schnelligkeit absolvieren.

 

Das Sportabzeichen ist eine tolle alternative um Sport in der Natur zu treiben. Einige Trainer nutzen es als Saisonvorbereitung, denn Ziel des Sportabzeichens ist es, jedem Interessierten ohne Leistungsdruck- aber dafür mit viel Spiel- und Spaß die Möglichkeit zu geben, sein Individuelles Können zu verbessern.

 

Gegen 18.00Uhr hatten alle Sportler ihre Übungen erfolgreich und ohne Verletzungen absolviert und das Saisonabschlussgrillen konnte beginnen. Es war insgesamt ein gelungener Tag für alle Beteiligten und ich hoffe, dass wir den Kindern geholfen haben, mit viel Spaß ihre individuellen Fähigkeiten zu verbessern.