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Abwehr lässt dem Gegner zu viel Raum

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 02.05.2018 | |   Verein

sm Vechta. Die Handballer des OHV Aurich II haben am vorletzten Spieltag der Landesklasse ihre Lage im Abstiegskampf nicht verbessern können. Sie verloren beim SFN Vechta mit 26:33 Toren.

Sie können damit den drittletzten Tabellenplatz nicht mehr erreichen. Bleibt es, wie vorgesehen, bei zwei Absteigern, gehören die Auricher dazu. 

„Wir sind in Vechta wieder in unser altes Muster zurückgefallen“, sagte Jörg Schmeding, der die Mannschaft zusammen mit Bastian Wehmeyer trainiert. Er meinte damit in erster Linie die Abwehrarbeit. Dort bemängelte er fehlende Aggressivität: „Wir haben dem Gegner zu viele Räume gelassen. Die Lücken waren zu groß.“ Die nutzte der Gegner konsequent, indem er sich im Spiel eins gegen eins durchsetzte. 

„Es war nicht so, dass wir keine Chance gehabt hätten“, sagte Schmeding. Aber es sei auch nicht so wie vor einer Woche gewesen. Da hatten die Auricher gegen den TV Neerstedt II gewonnen. Allerdings gehörte Renke de Buhr zur Mannschaft, der am Sonnabend aber im Drittligateam im Einsatz war. 

Zwar lag der OHV von Anfang an zurück. Aber die erste Halbzeit verlief eng. Die Auricher hatten sogar die Chance auf ein Unentschieden zur Pause, vertändelten aber im Angriff den Ball. So hieß es aus ihrer Sicht 14:15. 

Mit einer zu Beginn der zweiten Halbzeit offensiver eingestellten Abwehr wollten die Auricher verhindern, dass der Gegner seinen Kreisläufer weiter in Szene setzen konnte. So, wie in der ersten Halbzeit. Das gelang nicht. Vechta baute seine Führung aus. 

Aber auch mit wieder umgestellter Deckung gelang es den Aurichern nicht, am Spielverlauf etwas zu ihren Gunsten zu drehen. Dafür agierten sie auch zu überhastet im Angriff. Grundproblem aber war die Leistung in der Defensive. „Wir haben den gegnerischen Angriff nicht in den Griff bekommen“, sagte Schmeding.