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Minikader verliert deutlich

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 20.02.2018 | |   Verein

OHV II muss sich beim Tabellenvierten nach ordentlicher Leistung klar geschlagen geben

sm Bookholzberg. Es war eigentlich wie immer, wenn der abstiegsbedrohte OHV Aurich II auf eine Mannschaft aus der oberen Tabellenregion der Handball-Landesklasse trifft. Sie verlor klar. Und doch war es am Sonntag bei der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II anders. Das Fazit von Bastian Wehmeyer, der das Team zusammen mit Jörg Schmeding trainiert: „Wir haben uns vernünftig aus der Affäre gezogen.“ 

Im Gegensatz zu den bisherigen Spielen waren die Auricher bei der HSG nur mit einem kleinen Kader von sieben Feldspielern und zwei Torhütern angetreten. Dann verletzte sich auch noch Jannik Dallügge in der 21. Minute am Fuß und schied mit Verdacht auf Bänderriss aus. Das hieß, dass die Auricher bis zum Schlusspfiff ohne Auswechselspieler durchhalten mussten. 

Mit Blick auf das von Anfang an kleine Spielerkontingent hatte Wehmeyer die Devise ausgegeben, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Das Konzept ging anfangs auch auf. Die Auricher gestalteten die erste Viertelstunde ausgeglichen. Es stand 8:8. Bis zur Halbzeit gelangen ihnen dann jedoch nur noch zwei Tore. In der 24. Minute lagen die Auricher mit sechs Toren zurück (8:14). Die Vorentscheidung. Zur Halbzeit betrug der Rückstand acht Treffer (9:17). 

Anschließend mussten die Auricher ihrem Mini-Aufgebot Tribut zollen, während der Tabellenvierte seine Klasse ausspielte. „Der Gegner war einfach zu stark, zu schnell für uns“, sagte Wehmeyer, der in seinem Team zusammengerechnet auf 38 Fehlwürfe und technische Fehler kam. 

Dass der HSG nicht noch mehr Tore gelangen, war ein ganz großer Verdienst von Jan-Marten Haake, der in der zweiten Halbzeit im Tor des OHV stand. „Er hat hervorragend gehalten“, sagte Wehmeyer. 

 

OHV Aurich II: Gräf, Haake; 

Thometschek (3 Tore), Wolff (1), Kleene (1), Arends (7/davon 3 Siebenmeter), Lilie (4), Klemme, Dallügge (1). 

Jannik Dallügge schied fußverletzt früh aus. Archivfoto: Wolfenberg