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OHV-Handballer absolvierten Trainingslager

Erstellt von Ostfriesische Nachrichten: Silke Meyer | |   1. Herren

Die Drittliga-Handballer des OHV Aurich ackerten am Wochenende im Trainingslager. Aber auch im Paddelboot auf dem Timmeler Meer.

 

Aurich - Vollgepackt mit intensivem Sport und Spiel, aber auch mit Spaß und Spannung: So sah das Wochenende für die Drittliga-Handballer des OHV Aurich aus. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Saison absolvierte die Mannschaft ein Trainingslager in Aurich und umzu. Und stieg dabei auch ins Boot.

 

Zum Auftakt trafen sich die Auricher am Freitagabend zu einer gemeinsamen Trainingseinheit mit der Mannschaft des Wilhelmshavener HV. Eigentlich war für diesen Abend ein Testspiel beim Zweitliga-Absteiger und künftigen Ligakonkurrenten geplant. Da jedoch einige Spieler aufgrund ihrer Corona-Zweitimpfung, aber auch verletzungsbedingt nicht dabei sein konnten, wurde aus dem geplanten Spiel ein Training. Beim OHV waren zwar alle drei Torhüter dabei, aber nur sieben Feldspieler. Die Mannschaften wärmten sich zunächst getrennt auf, um dann jeweils 20 Minuten Angriffsaktionen zu trainieren. Der OHV gegen die WHV-Abwehr und umgekehrt. „Das war super“, sagte OHV-Trainer Arek Blacha. Schließlich ist es etwas anderes, Widerstand von Spielern einer anderen Mannschaft zu spüren als im „normalen“ Training mit Hilfsmitteln.

 

Sportlich auch auf dem Wasser

 

Am Sonnabend trainierten die Auricher gegen Hütchen. Das übliche Trainingsmaterial. „Das ist schon ein großer Unterschied“, sagt Blacha mit Blick auf die Freitags-Einheit. Los ging es am Sonnabend mit Übungen zur Stabilität, Schnelligkeit und zum allgemeinen Kraftaufbau, bevor der Ball mit Schwerpunkt Abwehrarbeit ins Spiel kam. Pizza-gestärkt kamen die Auricher aus der Mittagspause. Die folgende Trainingseinheit hatte Blacha speziell auf die Neuzugänge Evgeny Vorontsov und Sören Fuhrmann ausgerichtet, um sie mit in das Kombinationsspiel einzubinden. So viel zum handballspezifischen Teil des zweiten Tages.

 

Sportlich ging es auf dem Wasser weiter. Im Paddelboot auf dem Timmeler Meer. Immer zu viert in einem Boot. Im Vorjahr hatten sich die Auricher Spieler im Tannenhausener Badesee auf dem Wakeboard probiert. Im Anschluss an die Paddeltour traf sich die Mannschaft zum Grillabend. Am Sonntag ging es dann in der Sparkassen-Arena noch einmal um Kondition und Kombination. Montag ist trainingsfrei. „Da können die Spieler dann ein bisschen Luft holen“, sagt Blacha. Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung ist er zufrieden. Die Jungs seien voll dabei: „Es macht Spaß zu sehen, wie sie gegen eigene Schwächen arbeiten.“

 

Bis zum Beginn der Punktspiele bleibt aber nicht nur handballtechnisch noch einiges zu tun. Es gibt noch Baustellen. Die Auricher sind weiter auf der Suche nach Verstärkung. Zumal im ohnehin kleinen Kader zwei Spieler an Knieverletzungen laborieren: Wilke de Buhr und Jonas Wark. Wark hat Probleme mit der Patellasehne. Er war erstmals wieder am Wochenende dabei. Die Ursache bei de Buhr ist noch unklar. Fünf Wochen bleiben bis zum ersten Pflichtspiel der Auricher. Am 28. August leiten sie mit dem DHB-Pokalspiel gegen Zweitligist TV Großwallstadt die Saison ein.

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OHV-Trainer Arek Blacha feilte auch am Kombinationsspiel.
Zur Abwechslung stiegen die OHV-Handballer im Rahmen ihres Trainingslagers auf dem Timmeler Meer ins Paddelboot: Nikita Pliuto (von links), Frederick Lüpke, Wilke de Buhr und Jonas Schweigart. Fotos: Bernd Wolfenberg