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16. OHV Jugend Cup 2018

Aurich. Eine Szene vom 16. OHV-Jugend-Cup aus Aurich wird Organisator Jörg Schiefelbein nicht vergessen. Bei der Wahl des besten Spielers des E-Jugendturniers flossen reichlich Tränen. „Der ausgewählte Wilhelmshavener weinte vor Freude. Ihm verschlug es die Stimme, er konnte sich nicht einmal für die Wahl bedanken. Das sind Momente, die hängen bleiben“, meinte der dritte Vorsitzende des OHV. 

Sein Fazit im Gespräch mit den Ostfriesischen Nachrichten war bis auf eine Sache positiv gestrickt. Beim hochwertigen Jugendturnier von der E- bis A-Jugend setzten sich die Mannschaften des OHV in vier der sechs Wettbewerbe durch. Erste Plätze gab es bei der E-, D-, C2- und B-Jugend. Bei der A-Jugend landete der OHV auf Rang drei, ebenso mit der C1. 

Seit 16 Jahren organisiert der OHV dieses Turnier für den Nachwuchs. So erfolgreich wie in diesem Jahr hat der Verein noch nicht abgeschnitten, bemerkte Schiefelbein. Er ist seit zehn Jahren beim OHV tätig und sah das Turnier stetig wachsen. Mit 41 teilnehmenden Mannschaften waren noch nie so viele Teams wie zuvor dabei. Ein gutes Zeichen, meint Schiefelbein. Das Turnier steht bei den auswärtigen Vereinen fest im Kalender. 

Die Spiele wurden am vergangenen Wochenende an zwei Tagen gleich in fünf Auricher Sporthallen ausgetragen. Gespielt wurde in der Sparkassen-Arena, der Ellernfeldhalle und in den Sporthallen von BBS, Gymnasium Ulricianum und IGS Aurich-West. Der Verein hatte knapp 50 Helfer im Einsatz, damit organisatorisch alles nach Plan lief. Die Rechnung ging auf, es gab laut Schiefelbein keine Probleme. Eine Vielzahl der Mannschaften bezog Quartier in der Auricher Jugendherberge. Ein Verein musste nach Emden in die Jugendherberge ausweichen, weil es in Aurich keine Unterkünfte mehr gab. 

Aus sportlicher Sicht kamen häufig die Favoriten zum Zuge. Bei der A-Jugend setzte sich Bundesligist TV Oyten durch. Die Auricher schlugen sich teilweise mit B-Jugendspielern tapfer und belegten Platz drei. Der Turniersieg bei der B-Jugend war hart umkämpft. Im Finale setzte sich der OHV mit 13:12 gegen die HSG Delmenhorst durch. Bei der C-Jugend wurden ein A-Turnier (Oberliga aufwärts) und ein B-Turnier (Landesliga) ausgespielt. Bei der C1 gewann die SG Lingen-Lohne vor GWD Minden und OHV Aurich. Im B-Turnier überraschte die zweite Mannschaft des OHV. Sie setzte sich gegen stärker eingeschätzte Konkurrenz aus Diepholz und Wilhelmshaven durch. Der OHV-Nachwuchs wurde beim D-Turnier seiner Favoritenrolle gerecht und gewann alle Spiele. Besonders freute sich Schiefelbein über das Turnier der E-Jugend. Es fand zum letzten Mal vor sieben Jahren statt. „Wir sind froh darüber, dass es dieses Mal wieder geklappt hat und die Kleinen ihren Spaß hatten.“ Die erste Vertretung der Gastgeber holte sich mit drei Erfolgen den Turniersieg. 

An den fünf Spielorten in Aurich gab es nach Auskunft von Schiefelbein keine nennenswerten Verletzungen. Nur eine Sache lag ihm etwas im Magen. Trotz freien Eintritts und gutem Nachwuchshandball war der Zuschauerzuspruch an beiden Tagen bescheiden. Dazu zählten Spieler, Betreuer und einige interessierte Besucher. Mehr nicht. „Da wünsche ich mir für die Zukunft schon etwas mehr Besucher“, so Schiefelbein. Wie der in die Halle geholt werden soll, das wusste er auch noch nicht. Auf jeden Fall soll es auch im nächsten Jahr den 17. OHV-Jugend-Cup geben. Eine Bühne für den Handball, damit der Nachwuchs Freude am Spielen hat, befand Schiefelbein. 

15. OHV Jugend-Cup 2017

Mannschaft sorgte beim Turnier um den OHV-Jugendcup für die beste Platzierung aus Sicht des Ausrichters

Der Aufwand hat sich wieder einmal gelohnt: Das jedenfalls sagt Jörg Schiefelbein, dritter Vorsitzender des OHV Aurich und Hauptorganisator des Handballturniers um den 15. Jugendcup, das am Wochenende in vier Auricher Sporthallen gespielt wurde. 33 Teams, die auf Bezirksebene und höher um Punkte spielen, hatten den Anspruch der Veranstalter, hochklassigen Handball zu bieten, erfüllt. Allen voran der TV Oyten in der Altersklasse der A-Jugend, der in der Bundesliga spielt.Es spricht für die Veranstalter, dass sich eine Mannschaft dieser Leistungsstärke zum Turnier anmeldet. „Und die übrigen Teams in dieser Altersklasse fanden es klasse, einmal gegen solch einen Gegner antreten zu dürfen“, sagte Schiefelbein. Klar, dass der TV Oyten eine Nummer für sich war und sich den Turniersieg sicherte.

Einen guten Eindruck hinterließ die Mannschaft der neu gebildeten JMSG MTV/OHV Aurich. Sie gewann das Spiel um Platz fünf deutlich gegen die HSG Delmenhorst. Als bester Torwart wurde der Schlussmann des TV Schiffddorf ausgezeichnet, als bester Spieler der Auricher Jannik Neumann.

B-Jugend des OHV schaffte die beste Platzierung

Die beste Platzierung im gesamten Turnier aus Auricher Sicht gelang der ersten B-Jugend des OHV. Sie schaffte es ins Finale, unterlag dort dem VfL Fredenbeck nach einem knappen Rückstand zur Halbzeit (4:6) am Ende 7:12. Mit Kai Mark Toma kam aber der beste Spieler aus ihren Reihen, der beste Torwart vom TvdH Oldenburg.

Bei der B-Jugend gab es den einzigen Schreckmoment des Turniers. Es passierte im Spiel zwischen der HSG Jever/Schortens und GIW Meerhandball. Im Bemühen, den Ball bei engem Körperkontakt nach einem Abpraller zu fangen, fiel der Meerhandball-Spieler so unglücklich, dass er mit Anzeichen auf eine schwerere Rückenverletzung von Fachkräften ins Krankenhaus gefahren wurde. Mit der Diagnose einer starken Prellung war er nach zwei Stunden zwar wieder zurück in der Halle. Nach dem Vorfall war für seine Mannschaftskameraden an ein Weiterspielen jedoch nicht zu denken. Das Team wurde damit aus der Wertung genommen.

Der VfL Horneburg war in der Altersklasse der C-Jugend konkurrenzlos. Die Mannschaft des OHV qualifizierte sich für das Halbfinale, verlor dort gegen die JSG Wilhelmshaven 10:19 und unterlag anschließend im Spiel um Platz drei mit 12:20 dem HC Bremen. Die Auricher bekamen in beiden Spielen schon einmal einen Vorgeschmack auf die Saison. Denn mit beiden Gegnern haben sie es auch in der Oberliga zu tun. Als bester Torwart wurde der Auricher Steffen Debelts ausgezeichnet. Der beste Spieler kam aus den Reihen des 

Turniersiegers VfL Horneburg.

Der TV Cloppenburg spielte in der C-Jugend außer Konkurrenz. Zwei Tage vor dem Turnier hatten die Cloppenburger ihre Teilnahme aus personellen Gründen eigentlich abgesagt. Die Auricher hatten sich um kurzfristigen Ersatz bemüht und von der JSG Wilhelmshaven eine Zusage erhalten, die eine zweite Mannschaft stellen konnte. Da anschließend aber die Cloppenburger, die ihre Mannschaft mit B-Jugendlichen komplettiert hatten, einen Rückzug vom Rückzug machten, baute Schiefelbein kurzerhand den Spielplan aus. Da die Cloppenburger jedoch keine altersgerechte Mannschaft stellen konnten, kamen sie nicht in die Wertung.

Bei der D-Jugend spielten sechs Mannschaften nach dem Modus jeder gegen jeden. Der OHV stellte zwei Mannschaften, die die Trainer Axel Hesse und Guido Dähn leistungsmäßig gleichstark zusammengestellt hatten. Sie belegten die Plätze vier und fünf und stellten mit Matthias Laubrock den besten Torwart des Turniers. Der beste Spieler kam aus der Mannschaft des Turniersiegers HSG Barnstorf/Diepholz.

Viele positive Rückmeldungen von den Teilnehmern

Schiefelbein bekam im Nachhinein viele positive Rückmeldungen von den Verantwortlichen der teilnehmenden Teams: „Viele haben uns um unsere Hallensituation beneidet.“ Dadurch wurde es möglich, Wartezeiten und Wege für die Teams kurz zu halten. Aber auch die Möglichkeit, sich in allen Hallen an einer Cafeteria zu stärken, kam gut an.

Abschlussprojekt meines Bundesfreiwilligendienstes

Am 18. Juni fand mein Abschlussprojekt zum Bundesfreiwilligendienst statt. Ich wollte gerne ein Projekt durchführen, welches vorher noch nicht stattgefunden hat. Wichtig dabei war mir, möglichst viele Vereinsmitglieder zu mobilisieren. Schnell kam mir der Gedanke, gemeinsam das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Abzeichen für bestimmte sportliche Leistungen, das vom Deutschen Olympischen Sportbund verliehen wird. Die Leistungen sind nach Altersstufen, Geschlecht und Leistungsklassen gestaffelt. Je nach erbrachter Leistung wird das Deutsche Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold verliehen.

 

Der OHV Aurich veranstaltet jedes Jahr zum Saisonabschluss ein Vereinsgrillen. Meine Planung ging dahin, mein Abschlussprojekt und das Grillen gemeinsam durchzuführen. Die Planung habe ich dann so in die Tat umgesetzt.

Die jeweiligen Mannschaften (von den Minis bis hin zu den Herren) wurden per Mail kontaktiert und nachdem relativ schnell klar war, dass 4 Ehrenamtliche Prüfer sich bereit erklärt haben das Sportabzeichen abzunehmen, stand den weiteren Planungen nichts mehr im Wege.

Der Sportplatz am Ellernfeld in Aurich war für uns reserviert und die ersten Anmeldungen kamen schneller als erwartet. Vorsichtshalber habe ich dann noch unseren Hallenwart gebeten, die anliegende Sporthalle zu reservieren, falls das Wetter nicht mitspielen sollte. Zum Glück war es zu Beginn des Projektes trocken und die Jungen und Mädchen konnten mit viel Spaß die unterschiedlichen Übungen im Bereich Kraft, Koordination und Schnelligkeit absolvieren.

 

Das Sportabzeichen ist eine tolle alternative um Sport in der Natur zu treiben. Einige Trainer nutzen es als Saisonvorbereitung, denn Ziel des Sportabzeichens ist es, jedem Interessierten ohne Leistungsdruck- aber dafür mit viel Spiel- und Spaß die Möglichkeit zu geben, sein Individuelles Können zu verbessern.

 

Gegen 18.00Uhr hatten alle Sportler ihre Übungen erfolgreich und ohne Verletzungen absolviert und das Saisonabschlussgrillen konnte beginnen. Es war insgesamt ein gelungener Tag für alle Beteiligten und ich hoffe, dass wir den Kindern geholfen haben, mit viel Spaß ihre individuellen Fähigkeiten zu verbessern.