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Frühestens im Februar geht es weiter

Erstellt von Ostfriesische Nachrichten: Silke Meyer | |   2. Herren

Handballer diskutierten über Fortsetzung der Saison – ein Modus wird favorisiert

 

Aurich. Bis die Handballer in den Ober- und Verbandsligen und damit auch die Verbandsliga-Spieler des OHV Aurich II ihre coronabedingt unterbrochene Saison wieder fortsetzen, wird es noch bis mindestens Februar dauern. Das ist ein Ergebnis der Online-Konferenz vom Sonnabend, bei der Mitglieder des Spielausschusses des Handballverbandes Niedersachsen (HVN) mit Vertretern der Mannschaften der beiden Ligen über Möglichkeiten des Wie-kann-es-weitergehen diskutierten. Für den OHV Aurich II war Leon Höppner dabei.

 

Die Mehrheit der Teilnehmer sprach sich für eine Fortsetzung der Saison in einer Einfachrunde aus. Die bisher ausgetragenen Spiele sollen dabei berücksichtigt werden. Für den OHV Aurich II stehen in der Verbandsliga ein Sieg und eine Niederlage auf dem Punktekonto. Die Alternative zur Einfachrunde wären geteilte Staffeln gewesen mit dann Hin- und Rückspielen. „Wir wissen, diese Saison ist anders. Allgemeiner Tenor war, die Saison unter den gegebenen Verhältnissen möglichst optimal zu spielen. Hauptsache, es gibt am Ende eine sportliche Wertung“, so Höppner.

 

Hatte die „Task Force Spielbetrieb“, die das HVN-Präsidium nach Abbruch der Saison gebildet hatte, zunächst eine mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebs bereits Mitte Januar angedacht, ist das jetzt mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen kein Thema mehr. Mitglieder der „Task Force“ und des Spielausschusses des HVN gehen davon aus, dass öffentliche Sportstätten frühestens ab dem 11. Januar wieder für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen. Und drei Wochen Vorbereitung, so der Tenor der Mannschaftsvertreter, sollten es schon sein, bevor die Punktspiele fortgesetzt werden. Heißt: frühestens am Wochenende 6./7. Februar.

 

Im Februar könnte es weitergehen. „Vorausgesetzt, wir kommen mit Ende der Schulferien wieder in die Hallen“, sagte der Vizepräsident Spieltechnik im HVN, Jens Schoof, der die Online-Konferenz moderierte.

 

Wie eine Einfachrunde dann gespielt werden soll, ist noch nicht klar. Ob es danach vielleicht noch Play-Off-Rundenspiele geben wird, die über Auf- und Abstieg entscheiden, hängt davon ab, wie viele Spieltage nach Ende der Einfachrunde noch zur Verfügung stehen. Fakt ist, dass die Saison Ende Juni beendet sein muss.

 

Schoof zog ein positives Fazit der Online-Konferenz. Er sprach von einem offenen und ehrlichen Meinungsaustausch, den die Vertreter der Vereine geführt hätten. Diese Ergebnisse nehmen die Spielausschussmitglieder jetzt mit in ihre nächsten Beratungen, in denen sie Umsetzungsmodelle erarbeiten wollen. Unter Berücksichtigung der Entwicklung der Pandemie.

 

Lob gab es seitens der Vereinsvertreter für die HVN-Verantwortlichen dafür, sie bei der Zukunftsplanung mit ins Boot geholt zu haben. Die hohe Resonanz habe gezeigt, dass die Vereine an einer Kommunikation interessiert sind, so HVN-Präsident Stefan Hüdepohl.

 

An der Konferenz hatten sich 85 Prozent der Vereine beteiligt. Weitere Online-Zusammenkünfte sind für Anfang kommenden Jahres geplant. Frühestens danach werde der Spielausschuss dem Präsidium konkrete Empfehlungen vorlegen, über die dann beschlossen werden soll, so Schoof.

 

Wie der Spielbetrieb in der Landesliga der Männer, in der auch TuRa Marienhafe spielt, fortgesetzt wird, ist ebenfalls in Planung. Darüber verschaffen sich die HVN-Verantwortlichen in einer Online-Umfrage derzeit ein Meinungsbild. Sie bereiten ebenfalls Möglichkeiten für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den Landesligen der Frauen, der Landesklassen und der Jugend vor.

 

 

Online sprach der Spielausschuss über verschiedene Möglichkeiten.Foto: Wolfenberg
 

Die OHV-Geschäftsstelle bleibt coronabedingt bis auf Weiteres geschlossen!