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Ende gut, Jubel riesig

Erstellt von Silke Meyer, ON-Digital vom 11.02.2019 | |   1. Herren Spielberichte

OHV zeigt beim knappen Sieg im Spitzenspiel in Habenhausen zwei Gesichter und macht großen Schritt Richtung Meisterschaft

Habenhausen. Und am Ende jubelte doch wieder der OHV Aurich. Gefeiert von rund 150 mitgereisten Fans. Mit 28:25 Toren gewann der ungeschlagene Oberliga-Tabellenführer das Spitzenspiel beim ATSV Habenhausen und distanzierte seinen bis dahin ärgsten Verfolger auf neun Punkte. Dabei war lange Zeit nicht alles so gelaufen wie vorgestellt. Die gesamte erste Halbzeit hatten die Auricher zurückgelegen und einen Drei-Tore-Rückstand (12:15) mit in die Pause genommen. 

Die Habenhauser sahen das Spiel als ihre letzte Chance, sich vielleicht doch noch einmal ins Gespräch um die Meisterschaft bringen zu können. Entsprechend engagiert gingen sie es an. „Ob wir uns davon beeindrucken lassen haben?“ OHV-Spieler Jonas Schweigart konnte sich so richtig jedenfalls keinen Reim darauf machen, warum es zunächst ziemlich hakte. Es sei aber trotzdem immer das Gefühl da gewesen, eine Chance zu haben und irgendwann über Gegenstöße zum Erfolg zu kommen, so Schweigart. 

Fakt war, dass die Habenhauser unter Beweis stellten, dass sie, zusammen mit dem OHV, die stärkste Abwehr der Liga stellen. Ihr Torwart Daniel Sommerfeld tat ein übriges dazu. Aus dem Rückraum gelang den Aurichern in der ersten Halbzeit gegen den defensiv eingestellten Mittelblock des ATSV mit seinen großgewachsenen Spielern kein Tor. 

Ihren ersten Treffer erzielten sie erst in der siebten Spielminute zum 1:3. Bezeichnenderweise von der rechten Außenseite durch Josip Crnic, der den Ball ins Tor zwirbelte. 

„Wir waren in der ersten Halbzeit noch in der Kabine“, sagte OHV-Trainer Arek Blacha mit Blick auf den Verlauf bis zur Pause. Er vermisste in der Abwehr die Zusammenarbeit und bemängelte im Angriff fehlende Disziplin im Torabschluss. Anspannung und Begeisterung fehlten. 

Bereits in der 12. Minute setzte Blacha die Auszeit-Karte. Es änderte sich jedoch nichts. Trotz personeller Wechsel. Vielmehr mussten die Auricher in der 18. Minute den Ausfall von Wilke de Buhr wegstecken. Erinnerungen an das Aufeinandertreffen der beiden Teams in der vergangenen Saison wurden wach, als de Buhr, ebenfalls kurz nach seiner Einwechslung, schwer verletzt ausschied. Diesmal hinderte ihn Nasenbluten und eine aufgeplatzte Lippe nach einem Zusammenprall mit einem Habenhauser Spieler an einem weiteren Einsatz. 

Frederik Möhlmann, der in der 20. Minute für Edgars Kuksa ins Tor gekommen war, sorgte dann gleich zum Einstand mit einer Parade gegen Marcel Fischer für mehr Leben im Auricher Team. Crnic traf zweimal von der rechten Außenseite. Der OHV war bis auf ein Tor dran (9:10). Das Aufleben war nur ein Aufflackern. Die Auricher verfielen wieder ins alte Muster. 

„Wir waren in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft, haben es aber verpasst, zur Halbzeit deutlicher zu führen“, sagte ATSV-Trainer Matthias Ruckh. 

Den Schlusspunkt mit Knalleffekt setzte aber Tim Stapenhorst unter die ersten 30 Minuten. Nach einem langen Pass von Möhlmann traf der OHV-Spieler per Gegenstoß in letzter Sekunde zunächst nur den Pfosten. Vom Rücken des Habenhauser Torwarts prallte der Ball ins Tor. 

Wie ausgewechselt starteten die Auricher in die zweite Halbzeit. „Die Mannschaft hat dann vorbildlich gekämpft“, lobte Blacha sein Team. Energischer und schneller auf den Beinen in der Abwehr, gestützt auf einen stark haltenden Möhlmann im Tor, entschlossener im Angriff: das waren die Zutaten für die Wende. 

Zwar mussten die Auricher in der 32. Minute durch Mirco Wähmann noch das Tor zum 13:16 hinnehmen. Es sollte jedoch das letzte sein, dass sie in den folgenden sieben Minuten zuließen. Mit einem 7:0-Lauf drehten sie das Spiel. Vier der sieben Treffer erzielte Crnic, drei davon per Siebenmeter. Der OHV führte 20:16. 

Von diesem Torepolster lebten die Auricher bis zum Schluss. Es gelang ihnen nicht, den Vorsprung auf Nummer sicher auszubauen. Näher als bis auf zwei Tore kam der Gegner aber auch nicht heran. Zuletzt in der 52. Minute. 

Am Ende war es ein Spiel auf Biegen und Brechen. Bedingt auch durch fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter auf beiden Seiten. 

Jonas Schweigart traf zum 26:23. Der frechste Treffer gelang anschließend Tim Stapenhorst, der nach einem von der rechten Ecke ausgeführten Crnic-Einwurf von der linken Außenseite per Kempa zum 27:23 erfolgreich war. Eine kleine Vorentscheidung vier Minuten vor Schluss. Kreisläufer Jannes Hertlein machte mit seinem Tor zum 28:23 drei Minuten vor Schluss dann den Deckel drauf. 

„Wir haben in der zweiten Halbzeit viel zu wenig über die zweite Welle gemacht“, sagte ATSV-Trainer Ruckh. Es seien Kleinigkeiten gewesen, die das Spiel entschieden haben. 

„Unsere Stärke ist es in dieser Saison auch, dass wir enge Spiele für uns entscheiden können“, sagte Schweigart am Ende erleichtert. 

Die Auricher sind mit diesem Sieg ihrem Ziel Meisterschaft zwar ein gutes Stück nähergekommen. Rechnerisch ist die jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Aber wie sagte der ATSV-Hallensprecher abschließend? „Ich glaube, ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, der OHV wird auch am Ende der Saison ganz oben stehen.“ 

Mit zehn Toren war Josip Crnic maßgeblich am Sieg des OHV beim ATSV Habenhausen beteiligt. Fotos: Wolfenberg
Im Jubelkreis tanzten die Auricher ihre Freude über den Sieg heraus.
Die mitgereisten OHV-Fans fieberten und freuten sich mit der Mannschaft.
Erleichtert: OHV-Trainer Arek Blacha (links) und Teammanager Ewald Meyer
 

1. Relegationsspiel

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